Neuer Praxisleitfaden zur Softwareeinführung im Handwerk
ZVSHK legt Fokus auf die Beschäftigten in Handwerksbetrieben
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) einen neuen Leitfaden zur Einführung von Software im Handwerksbetrieb veröffentlicht.
Praxisnah und umsetzbar
Kern des Leitfadens sind 12 Erfolgsfaktoren für die Einführung von Software im Handwerk. Ergänzend stehen zu jedem Erfolgsfaktor praxisnahe Lernvideos zur Verfügung, die über QR-Codes direkt aus dem Leitfaden abrufbar sind.
Das Besondere: Der Leitfaden setzt bewusst nicht bei technischen Lösungen, sondern bei den sozialen, organisatorischen und kommunikativen Aspekten der Digitalisierung an. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Akzeptanz, Beteiligung der Beschäftigten, Führung, Qualifizierung und Veränderungsprozesse im Betrieb. Damit schließt das Projekt eine zentrale Lücke in der bisherigen Digitalisierungsdebatte im Handwerk.
„Software scheitert im Handwerk selten an der Technik – sondern an fehlender Partizipation der Monteure und Bürosachbearbeiter, mangelnder Akzeptanz, unklaren Erwartungen oder schlechter Kommunikation. Gemäß dem Bottom-up-Prinzip setzt dieser Leitfaden genau hier an“, heißt es aus dem ZVSHK. Er ist geeignet für die Betriebsberatungen in Handwerksbetrieben, die sich digitalisieren möchten.
Mit dem Leitfaden steht dem Handwerk erstmals ein praxisorientiertes, wissenschaftlich fundiertes und frei zugängliches Instrument zur Verfügung, das Digitalisierung konsequent aus Sicht der Menschen im Betrieb denkt – und damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Einführung von IT-Lösungen im Handwerk leistet.
Kostenloser Download
Sie können sich den Leitfaden hier oder auf den Seiten von SHK-resilient oder beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales über seine Initiative INQA – Initiative Neue Qualität der Arbeit im eigenen INQA-Shop.
Quelle: ZVSHK